Dienstag, 13. August 2013

Pyromanen sollten hier nicht zugreifen oder brennen muss das Feuer


Sommer, Deutschland, der Grill und die Entdeckung des Feuers.

Gesellige Sommernächte sind in unseren Breiten ja vielfach gleichzusetzen mit Tierteilezubereitung am bierseligen Baumarktpreisschnappergrill. Meistens im Zeichen der funktionalen Differenzierung - will heissen, eine Person grillt, eine ist für die Getränke zuständig und der Rest für den Konsum. Das Grillen ist im Falle eines Elektrogrilles eine noch eher überschaubare Angelegenheit. Strom an und das Schweinderl ist dann schon irgendwann verzehr fähig. Leider sind es meistens Holzkohlegrills, welche bei vielen Grillfreunden das Herz erst richtig höherschlagen lässt. So leider auch bei den meisten Tierteilegrillfreunden meines Bekanntenkreises. So weit – so gut. Funktionale Differenzierung gepaart mit dem Rotationsprinzip aus der Fussball Taktiklehre bedeutet leider auch, das ich einige Male im Jahr für das Grillen zuständig bin. Und dies leider nicht mit einem Elektrogrill.
Stellt sich die Frage, wie der Tierteileröster am zweckmässigsten zu entflammen ist. Streichhölzer der normalen Länge haben hier ja leider die Angewohnheit, auszugehen, bevor der Grill überhaupt erst ein ernstzunehmendes Lebenszeichen von sich gibt. Aus diesem Grunde habe ich mir bereits rechtzeitig vor der herannahenden Grillsaison eine Packung extralange Zündhölzer der Firma Dragimex zugelegt, welche ich euch im folgenden kurz vorstellen möchte.

Die Zündhölzer der Sorte Extralang.

Die Streichhölzer weisen eine doch recht beachtliche Länge von 27 cm auf. Der Zündkopf selbst ist hier 0,6 cm lang. Der Durchmesser eines Streichholzes beläuft sich – zumindest bei den brauchbaren Streichhöltern - auf 0,5 cm. In einer Packung befinden sich 60 Stück der Anzünde Hilfen. Sie werden in einer rechteckigen Schachtel geliefert.Die Reibefläche befindet sich an der Schachtelunterseite.
Gekauft habe ich die Streichhölzer vor Ort im Baumarkt, wo mich – als Restposten angepriesen – eine Schachtel 4,99 Euro gekostet hat. Im Internet sind die Grillanzündehelfer etwas günstiger zu bekommen. Bei amazon schlägt eine Schachtel momentan beispielsweise mit 3,30 Euro zu Buche. Pro einzelner Anzündehilfe sind also -je nach Bezugsquelle- von Kosten zwischen 6 – 9 Cent auszugehen.

Die Zündhölzer im Lichte der Kritik.

Trotz dieses eher moderaten Preises allerdings weitgehend herausgeschleudertes Geld. Die Streichhölzer sind nämlich teilweise höchst unterschiedlich gebaut. Während einige wenige tatsächlich einen Durchmesser von 0,5 cm und mehr aufweisen, sind viele andere derart dünn und ungleichmässig gebaut, das sie beim Versuch des Entzündens an der Reibe Fläche recht schnell abbrechen. Fragt man sich, ob im Falle der Dragimex Streichhölzer überhaupt von einer Reibefläche sprechen sollte. Diese ist nämlich für die Länge der Zündhölzer völlig unterdimensioniert. Logische Folge : Auch die ausreichend dicken Anzündehilfen lassen sich gar nicht oder nur mit Glück entfachen. Dies scheint allerdings nicht nur auf die zu kleine Reibefläche zurückzuführen lassen. Tests, welche ich mit anderen Streichholzschachteln durchgeführt habe, führen nämlich zum selben unbrauchbaren Ergebnis. Das Dragimex Produkt lässt sich nur sehr schwer in Brand setzen !! Und selbst im Glücksfall, wenn sich eines einmal tatsächlich entfachen lässt, ist das Brandverhalten äusserst schlecht ! Einmal kurz an der Molle genippt und das gute Stück ist sofort wieder aus !!! Einzig der Preis ist auf den ersten Blick annehmbar. In der Summe der Dinge gnädige 2 von 5 Punkten. Will heisssen, wer seinen Grill tatsächlich vor Anbruch des Morgengrauens anzünden möchte, sollte sich lieber nach einem Konkurrenzprodukt umsehen.

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Ein Zahnputzbecher im Haus hilft Putzmittel sparen.

Ein Zahnputzbecher minimiert den Ärger im Haus.

Zahnhygiene ist – wenn man sie a biserl ernst nimmt – schon eine recht zeitraubende Angelegenheit. Zwei mal am Tag, das 30 mal im Monat und 12 Monate hat das Jahr – also über 700 mal im Jahr, wo man damit beschäftigt ist, seine Fleischhauer mehr oder weniger strahlend weiß zu bohnern. Man möchte ja diversen medial inszenierten Körper Idealen persönlich nicht allzu sehr hinterherhinken. So weit ,so schlecht – zum stilvollen Zähnereinigen braucht es zumindest drei Dinge. Eine Zahnbürste – in heutigen Tagen natürlich am besten eine elektrische mit eingebautem Hollywood Strahleprogramm- und eine wirksame Zahncreme. So weit – so ersichtlich.
Natürlich darf man nach dem Zähneputzen nicht vergessen, den Mund auch wieder auszuspülen. Die verschiedenen verwendeten Pflegeprodukte dürften wahrscheinlich nicht allzu magenfreundlich sein. Möglichkeit 1 wäre hier, das für die Mundspülung benötigte Wasser direkt aus dem Hahn zu schlürfen. Nicht wirklich zu empfehlen, wenn man den Haushalt mit einer Lebensabschnittspartnerin teilt. Zahnpasta verunreinigte Wasserhähne führen hier meistens zu wenig erfreulichen Diskussionen.
Die hier mehr Harmonie versprechende Variante ist der Kauf eines Zahnputzbechers. Ein weiterer Vorteil ist, das sich in diesem Zahnbürste und Pasta platzsparend aufbewahren lassen. Einen derartigen Badezimmerharmoniespender besitze ich bereits seit längerem. Meine Wahl fiel hier auf den Zahnputzbecher der Firma Kela, welchen ich euch im folgenden kurz vorstellen möchte.

Der Zahnputzbecher und seine äußere Beschaffenheit.

Laut Badezimmerwaage wiegt das gute Stück ziemlich genau 220 g. Der Becher besteht aus weißem Keramik und weist einen Durchmesser von 8 cm auf. Seine Höhe liegt nahe an den deutschen Durchschnittswerten der männlichen Bevölkerung – will heissen, er ist ziemlich genau 11 cm hoch. Von seinem Design her würde ich den Becher als zeitlos klassisch bezeichnen. Er dürfte also in jeglicher Badezimmereinrichtung seine Aufgaben auffällig unauffällig erfüllen. Dies wird noch durch seine Farbe unterstrichen; weiß sollte in keinem Badezimmer unlieb auffallen.
Ihn zu säubern, erweist sich in der Praxis als problemlos. Nasses Tuch, etwas Spülmittel und fertig !!
Gekauft habe ich ihn im hiesigen Baumarkt, wo er mich 6,99 Euro gekostet hat. Wie zu vermuten, ist der Zahnputzbecher im Netz natürlich etwas günstiger zu haben. So ist er bei amazon beispielsweise für unter 4 Euro zu erstehen.

Der Zahnputzbecher im Lichte der Kritik.

Der Zahnputzbecher der Firma Kela hat auf jeden Fall 4 von 5 Punkte verdient. Er gefällt durch sein klassisch unauffälliges Aussehen. Sein Preis ist ebenfalls als günstig zu bezeichnen – auf das Jahr gesehen schlägt er pro Zahnputzvorgang mit unter einem Cent zu Buche. Einzig seine Beschaffenheit aus Keramik verdient natürlich etwas Vorsicht – einmal heruntergefallen und die Badezimmerharmonie ist in tausend Stücke zersprungen. Ansonsten aber ein sehr gutes Produkt zu einem sehr günstigen Preis.

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Sonntag, 11. August 2013

Frische Butter braucht der Mensch oder die Butterdose für das Leben.

Der Aufgabenbereich der Butterdose.

Frische Bretzel zum Frühstück sind schon eine leckere Angelegenheit. Bretzel sind -für alle Nicht Eingeweihten- eine besonders in Süddeutschland und Österreich verbreitete Gebäckform, welche sich bezüglich ihrer äußeren Form vor allem durch den in sich verschlungenen Teigstrang auszeichnet. Bereits seit dem Mittelalter fungiert dieses sehr wohlschmeckende Gebäck als Zunftzeichen der Bäcker. Geschmacklich existieren von Region zu Region unterschiedliche Bretzel Variationen, wobei mein persönlicher Favorit mit Abstand die Laugen Variante ist. Hier wird der gelaugte Teigkörper vor dem Backen mit Salz oder gelegentlich auch Kümmel bestrichen. Aber lassen wir die Einzelheiten einmal Beiseite; ein derartiger Frühstücks Gaumenschmaus gehört für mich zwingend mit Butter bestrichen. Wobei wir hier gleich bei dem nächsten Problem wären, da Butter im Kühlschrank -unsachgemäss gelagert- leicht den Geschmack der anderen Lebensmittel annimmt. Zur Lösung dieses Problemes entschloss ich mich daher bereits vor einigen Monaten, eine Butterdose zu erstehen.
Meine Wahl fiel hierbei auf die Butterdose Paris der Firma Küchenprofi, welche ich euch im folgenden kurz vorstellen möchte.

Die Butterdose und eine Beschreibung ihrer Selbst.

Laut Zollstock weist die Butterdose die Mase 19 x 12 x 7,5 cm auf. Sie besteht aus feuerfestem Hartporzellan und ist für 250 g. Butter konzepiert, welche sie passgenau aufnimmt. Wie fast alle Butterdosen besteht sie aus zwei Teilen (Behältnis und Deckel) und ist farblich in schlichtem weiß gehalten. Ihre Reinigung geht sehr leicht von der Hand, da sie 100% spülmaschinenfest ist. Auch mit einem feuchten Tuch lässt sie sich spielend leicht wieder auf Hochglanz polieren.
Sehr praktisch ist eine am Deckel angebrachte Griffmulde. Sie lässt sich hierdurch jederzeit spielend leicht öffnen. Leider ist sie etwas breiter als einige ihrer Artgenossen, wodurch sie nicht genau in die Türfächer des Kühlschrankes passt.
Insgesamt gesehen macht die Paris einen sehr soliden und stabilen Eindruck. Selbst zwei kleinere Unfälle (Herunterfallen beim Abspülen) hat sie ohne jeglichen Schaden überstanden. Selbst einiges Ungeschick vorausgesetzt, sollte die Paris nicht so ohne weiteres zerbrechen.
Gekauft habe ich das gute Stück im Küchenstudio vor Ort, wo sie mich 24,99 Euto gekostet hat. Wie eine nachträglich im Netz durchgeführte Preissuche ergeben hat, ist die Paris hier natürlich etwas günstiger zu haben. Bei amazon oder ähnlichen Oligopolisten ist sie momentan für ca. 16 Euro zu bekommen.

Die Butterdose im Lichte der Kritik.

Die Butterdose Paris bekommt von mir 4 von 5 Punkte. Sie ist sehr stabil gefertigt, lässt sich ohne Probleme -sei es von Hand oder per Spülmaschine- reinigen und erfüllt ihren Aufgabenbereich -dem geruchsneutralen Lagern einer Packung Butter- perfekt. Durch ihr klassisch zeitloses Design sieht die Paris des weiteren sehr gut aus. Lediglich der etwas hohe Preis und ihre untypische Breite geben hier einen leichten Punktabzug. Alles in allem aber für jeden Butter(bretzel)freund ein sehr zu empfehlendes Küchenzubehör !!

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Die Angst des schwimmenden Schlumpfes vor dem Fehlstart.

Verschlumpft noch mal – schon wieder ein neuer Schlumpf im Haus.

Schon seit längerem haben es mir die zumeist filigran bemalten Schlumpf Figuren der Firma Schleich derart angetan, das ich irgendwann damit anfing, diese neben vielen anderen Artikelgruppen von alten Computerspielen über Comics bis zu Zigarettenbilderalben ebenfalls zu sammeln. Sammeln ist ähnlich wie andere Süchte eine Tätigkeit, welche einem stetigen Steigerungsimperativ unterliegt. Man ist mit dem Erreichten nie zufrieden. Zuerst freut man sich , einige wenige Schlumpf Figuren zu besitzen, mit der Zeit werden es einige viele – am Ende ist es bei fast jedem Sammelgebiet gleich : man möchte alle Objekte einer Objektklasse besitzen. Zu diesem Zweck suche ich des öfteren die Spielwarenabteilung des hiesigen Karstattes auf, um Ausschau nach sich noch nicht in meinem Besitz befindenden und zumeist blauen Schleichfiguren aus Schlumpfhausen zu begeben. So auch neulich, als ein weiterer Schlumpf den Weg in mein heimisches Schlumpf Regal antrat. Dieses mal der Schwimm Schlumpf mit der Katalognummer 20736, welchen ich im folgenden kurz vorstellen möchte.

Der Schwimm Schlumpf und sein äußeres Erscheinungsbild.

Laut Zollstock ist der sportliche Schwimm Schlumpf 2,5 x 5,5 x 6 cm gross. Er bringt es hierbei auf ein Gewicht von 26 g. Wie fast alle Schleich Figuren ist er aus Kunststoff gefertigt und trägt die Katalognummer 20736.
Der Schlumpf steht auf einem weissen Startblock mit der Nummer 5 und steht unmittelbar vor dem Absprung zu einem wohl wichtigen Schwimmwettbewerb. Er wirkt äusserst angespannt; sein in blau gehaltener Mund ist geöffnet. Man merkt ihm förmlich die Angst an, den Start vom Starterblock zu verschlumpfen. Auf dem Kopf trägt er eine Taucherbrille mit hellrotem Gestell; die Gläser der Brille sind silbern bemalt. Die Brille wirkt hier aber eher wie ein Modeaccessoire in einem 70er Disco Streifen. Im Falle eines Sportschlumpfes nicht wirklich gut gelungen !
Als Kopfbedeckung trägt Schlumpf 20736 seine oblgatorische in weiss gehaltene Schlumpfmütze. Als Hose trägt er eine hellgraue Badehose, welche doch etwas überdimensioniert wirkt. So auch seine Füsse, welche von den Grössenpropertionen fast schon an den unglaublichen Hulk kurz vor seinem nächsten Wutanfall erinnern. Sprich – sie sind schlicht eine Stufe zu gross modeliert.
Wie bei Schlümpfen üblich, ist der restliche Körper in einem schlumpfigen Blauton gehalten.
Auch Schlumpf 20736 kommt wie alle anderen Schleichfiguren auch ohne lästige Umverpackung aus. Lediglich die kleine Schleichbanderole – ansonsten nichts !! Gerade im Spielwarenbereich sehr positiv, wenn eine Firma aktiv Abfall vermeidet.
Gekostet hat mich mein blauer Freund im hiesigen Karstatt 4,99 Euro. Im Internet ist die Figur geringfügig günstiger zu bekommen. Bei Amazon.de ist der blaue Schwimmer beispielsweise momentan für 2,70 Euro zu haben.

Die Firma Schleich und ihre blaue Umsatzgranate aus Schlumpfhausen.

Die Firma Schleich existiert bereits seit fast 80 Jahren; sie wurde bereits 1935 von Friedrich Schleich in Stuttgart gegründet. Bereits seit den 60er Jahren war die Herstellung von Lizenzfiguren im Comicbereich (neben den Schlümpfen auch viele Figuren aus dem Donald Duck und Micky Maus Kosmos) ein wesentlicher Stützpfeiler des Firmenerfolges – Eigenkreationen wie Tier- und Mittelalterfiguren kamen erst in den 1980er Jahren hinzu.
Alle Schleich Figuren sind handbemalt – es wird ferner auf eine möglichst detailierte Modelierung Wert gelegt. Firmensitz von Schleich ist zwar nach wie vor Schwäbisch Gmünd – wenn gleich auch im Feld der Hartgummifiguren die Globalisierung nicht Halt gemacht hat. So werden heute viele Schleich Figuren aus Kostengründen in Fernost bemalt.

Die Schlümpfe und ihre Herkunft.

Erfinder der Schlümpfe war 1958 der belgische Comiczeichner Peyo.Sie waren Anfangs als Nebenfiguren der auch hierzulande bekannten Comicserie Johann und Pfiffikus konzepiert, welche damals in dem Magazin Spirou erschien. Ihre Deutschland Premiere hatten die Schlümpfe 1969 in dem Fix und Foxi Heft 20/1969 (wer es ganz genau wissen möchte : Prinz Edelhart und die Schlümpfe war der Titel der Geschichte). Sie schlugen damals prächtig ein; eine eigene Comicserie sowie eine bereits 1975 erfolgte erste Verfilmung (Die Schlümpfe und die Zauberflöte) waren die fast zwangsläufige Folge. Dieser Erfolg hält bis heute an, was sich beispielsweise an der aktuellen Kinoverfilmung ablesen lässt.
Laut dem Schlumpf Erfinder Peyo sind seine erdachten Figuren sehr, sehr, sehr klein(in einer normalen Menschenhand haben mehrere von ihnen Platz) und weisen eine kräftige blaue Hautfarbe auf. Bis auf den Oberschlumpf (Papa Schlumpf) sind alle von ihnen ohne Bart und andere Körperbehaarung.
Insgesamt exisieren laut Peyo 100 verschiedene, funktional differenzierte Schlümpfe (wie eben auch unser Schwimmschlumpf,welcher aber in dieser Form im klassischen Peyo Kosmos so nicht vorkommt).

Der Schwimm Schlumpf auf dem Prüfstand.

Schlumpf 20736 bekommt von mir 4 von 5 Punkte. Wie man es bei Schleich Figuren gewohnt es, weist er zwar eine äusserst präzise Handbemalung auf. Die Farbübergänge sind sämtlich sehr gut ausgeführt. Auch ist sein Gesichtsausdruck sehr gut getroffen – konzentriert, in sich selbst versunken, eine leise Angst vor dem Fehlstart – genau so stellt man sich einen Sportler kurz vor dem Start vor.
Etwas störend allerdings die eher unpassend modellierte Taucherbrille. Saturday Night Fever im schlumpfigen Swimmbad !
Auch die deutlich zu klobigen Füsse finde ich nicht wirklich gelungen. Der unglaubliche Hulk in blau !!
Alles in allem für Schleich Verhältnisse eine eher durchschnittliche Figur. Für den Sammler wohl ein Muss, für den Rest nicht unbedingt.

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Mittwoch, 7. August 2013

Fleischzerteilen leichtgemacht oder eine Schweinehälfte macht noch keinen Grillabend.


Das Fleischmesser und sein Aufgabenbereich.

Mit dem Sommer ist es ja so eine Sache – kaum lacht die Sonne vom Himmel, kommt der typische Deutsche bevorzugt am Wochenende auf die fast zwanghafte Idee, seinen über die Wintermonate im Garage oder Keller eingemotteten Grill zum Einsatz zu bringen und hierauf bevorzugt irgwelche Tierleichen zu grillen. Rinder oder Schweine stehen hier meistens ganz vorne auf der Hitliste; als Getränk wird bei derartigen geselligen Zeremonien bevorzugt Gerstensaft gereicht. Obwohl ich wie bereits des öfteren beschrieben dem Kochen eigentlich eher weniger abgewinnen kann und die Nahrungsmittelzubereitung lieber dem Profi überlasse, will und kann ich mich von dem beschriebenen Geselligkeit Ritual nicht ausnehmen. Auch ich schmeiße während der Sommermonate regelmäßig unregelmäßig den Grill an. Da ein guter Bekannter von mir dazu noch von Beruf aus Teilzeitbauer ist und sporadisch noch schlachtet, muss ich mir bezüglich des zu grillenden Fleisches zumeist keine Sorgen machen. Eher schon hinsichtlich der Verarbeitung – dieser liefert das Schweinderl natürlich nicht , wie man es vom Supermarkt gewöhnt ist. Will heißen, mein Bekannter steht im Falle eines Falles zumeist mit einer ganzen Schweinehälfte vor der Türe. Bereits vor marinierte Schweinesteaks in Geruchs neutraler Verpackung sind eher nicht so seine Welt. Für mich daher naheliegend, das ich mir früher oder später ein Fleischmesser zulegen musste. Meine Wahl fiel hierbei auf das Fleischmesser der Firma Fiskar, welches ich euch im folgenden kurz vorstellen möchte.

Das Fleischmesser und seine Phänomenologie.

Das Messer liegt sehr leicht in der Hand; laut Küchenwaage wiegt es gerade einmal etwas unter 90 g. Klinge und Griff sind zusammen genau 36 cm lang. Die Klinge alleine bringt es laut Zollstock auf genau 24 cm. Sie ist sehr scharf; das Fleisch zerkleineren geht mit ihrer Hilfe sehr flott und leicht von der Hand. Dank des ergonomisch geformten Griffes liegt das Messer hierbei immer perfekt in der Hand; ein abrutschen ist bei ein wenig eigenem Geschick fast ausgeschlossen. Die Klinge besteht aus rostfreiem Stahl; das Messer kann daher ohne Probleme in einer Spülmaschine gereinigt werden. Im Falle eines Falles lässt sich die Klinge sehr gut nachschleifen. Das Fleischzubereitungswerkzeug ist sehr solide verarbeitet – fast egal, wie hart und schnell man schneidet; ein verbiegen des Werkzeuges wird man nicht feststellen können. Gekauft habe ich das Schneideutensil im Baumarkt vor Ort, wo es mich 24,99 Euro gekostet hat. Eine nachträglich durchgeführte Preissuche im Internet hat allerdings ergeben, das der Schneidefreund von Fiskar online etwas günstiger zu haben ist. Bei amazon.de kostet es beispielsweise momentan etwas weniger als 15 Euro.

Das Fleichmesser im Lichte der zerteilten Sau.

5 von 5 Punkte sind im Falle des Fikar Messers auf jeden Fall angemessen. Es ist sehr stabil und solide verarbeitet; die Klinge angemessen scharf und der Preis ist sehr günstig zu nennen. Das Nachschleifen und Reinigen geht dazu noch sehr flott von der Hand und fast jegliches Fleisch lässt sich sehr leicht durchtrennen. Als weiterer Pluspunkt ist der ergonomisch geformte Griff zu nennen; mit diesem bleibt jeder noch so ungeschickte Hobbygriller Herr über sein Fleisch. Alles in allem ein Top Produkt zum Top Preis – für jeden Tierleichen zerkleinerer nur zu empfehlen. 

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Samstag, 3. August 2013

Das Wüsthof Brotmesser macht jeder Schwiegermutter....


Das Wüsthof Küchenmesser macht jeder Schwiegermutter Freude.

Wie bereits gestern besschrieben sind mir jegliche Arbeiten mit dem Ziel der Speisenzubereitung ein absoluter Graus. Sie erscheinen mir als blose Zeitverschwendung, welche der Profikoch -und hiermit meine ich denjenigen, welcher in dem Arbeitsbereich Kochen über eine abgeschlossene Berufsausbildung verfügt und in der Lage ist, in diesem Beruf seinen Lebensunterhalt zu verdienen – tausendfach effizienter als ich selbst ausführen kann. Welche Hybris der Moderne, wo sich jeder einbildet, alles selbst zu können (um hiermit am besten noch sein Selbst verwirklichen zu können). Dies gilt natürlich in starkem Ausmas natürlich auch für den Heimwerkerbereich – Deutschland einig Volk von Hobbyköchen und Fliessenlegern in Personalunion. Aber genug gegrantelt – ab und zu lässt es sich leider nicht vermeiden, sich selbst Kochlöffel schwingend und Messer wetzend in die Küche zu begeben. Beispielsweise , wenn wieder einmal der Besuch der Schwiegermutter in das Hause steht. Bei dieser ist dann die Freude riesig, die Bauerntheaterform der zuletzt gesehenen TV – Kochshow bewundern zu dürfen. Um derartige Zwangstheaterdarbietungen meiner Selbst schnellst möglichst hinter mich zu bringen, achte ich zumindest beim verwendeten Zubereitungswerkzeug auf bestmögliche Qualität. Nachdem ich euch in meinem gestrigen Bericht mein hasuptsächlich verwendetes Küchenbrett vorgestellt habe, geht es heute logischerweise um das verwendete Messer. Hier kommt bei mir bereits seit einiger Zeit der Brotmesser der Firma Wüsthof zum Einsatz, mit welchem ich sehr zufrieden bin.

Das Wüsthof Küchenmesser und seine Beschaffenheit.

Das Messer ist sehr leicht; es wiegt laut Küchenwaage gerade einmal etwas mehr als 100 g. Inkl. Griff ist es in etwa 30,5 cm gross, wobei die Klinge ziemlich genau 20 cm misst. Das Messer liegt sehr gut in der Hand und ist an der dicksten Stelle am Griff gerade einmal 2,5 cm dick. Die Klinge besteht aus rostfreiem Edelstahl und lässt sich spielend leicht mit einem nassen Tuch reinigen. Selbst einen Einsatz in der Spülmaschine übersteht es schadlos. Sein Schneideverhalten ist als sehr gut zu bezeichnen; von weichem über hartem Brot bis zu krustigem Braten lässt sich beinahe alles tadellos durchschneiden. Kein einziges Mal hat sich das Messer beim Durchschneiden jegwelcher Speisen auch immer auch nur ansatzweise verbogen. Die Klinge ist sehr scharf; selbst Speckschwarten durchtrennen sich beinahe so leicht wie Butter.
Gekauft habe ich das gute Stück im Kaufhaus vor Ort, wo es mich 21,99 Euro gekostet hat. Eine nachträglich durchgeführte Preissuche im Internet hat natürlich auch hier ergeben, das sich der Schwiegermutterfreund online günstiger besorgen lässt. So kostet es beispielsweise momentan bei amazon gerade ewinmal etwas mehr als 12 Euro.

Das Messer im Lichte der Kritik.

Im Falle des Brotmessers von Wüsthof vergebe ich 5 von 5 Punkte. Zu einem sehr attraktiven Preis wird hier eine sehr gute Qualität geboten. Ohne grossen Kraftaufwand lassen sich hiermit fast alle Speisen von Brot über Tomaten bis zu Speck zerkleinern. Selbst nach Dauereinsatz lassen sich bei dem Schneidefreund keinerlei Verschleisserscheinungen feststellen. Kein gelöster Griff, keine verbogene Klinge – das Wüsthof Brotmesser sieht auch nach dem hundertsten Schwiegermutter Besuch noch aus wie am ersten Tag. Und zum Reinigen einfach in die Spülmaschine und fertig – so soll ein Küchengerät sein, pflegeleicht, arbeitserleichternd und qualitativ hochwertig.

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Hierauf zerhacke ich das Gemüse am liebsten.

Kochen – aber nur mit Kesper Schneidebrett

Vielen Menschen scheint ja kochen heutzutage tatsächlich Spass zu machen und im Zubereiten von Speisen aller Art wird gerne ein besonders kreativer Akt gesehen. Jeder scheint – geschickt medial inszeniert – ständig irgendwo für irgendwen irgendwas nie dagewesenes zu kreieren. Sämtliche D – B Promis der Repuplik scheinen seit Jahren primär auf der Suche nach dem besonderem Geschmacksorgasmus zu sein. Die Einstellung zum Kochen beinahe als Form der sozialen Distinktion – wer zumindest nicht so tut, als ob ihn das Speisenzubereiten interessieren würde, kann per se kein interessant kreativer Mensch sein. Obwohl ich den Akt des Kochens aus verschiedenen nicht zuletzt zeitökonomischen Gründen -viel Aufwand für eher wenig Ertrag- grundsätzlich eher hasse, komme ich verschiedentlich nicht darum, diesen selbst (mit)auszuführen. Dann achte ich allerdings darauf, das Speisen zubereiten möglichst effizient und zeitsparend zu gestalten. Zu diesem Zweck habe ich mir im Laufe der Zeit einige zeitsparende Kochwerkzeuge zugelegt. Eines davon ist das Schneidebrett von Kesper mit zwei Auffangschalten, welches ich euch im folgenden kurz vorstellen möchte. Gemüseschnippeln gehört schliesslich zu den undankbarsten Küchenarbeiten und erfährt durch diese Kreation von Kesper doch einige Erleichterungen.

Das Schneidebrett und seine äussere Beschaffenheit.

Laut Kollege Zollstock ist das Schneidebrett ziemlich genau 35 cm lang. In der breite misst es 25 cm. Hoch ist der Küchenhelfer von Keppler kompakte 5,50 cm. Das eigentliche Schneidebrett ist aus Bambus gefertigt. Als Besonderheit weist es zwei herausziehbare Auffangschalen aus Melamin auf, in welchen sich die beim Zutaten Kleinschneiden anfallende Reste leicht entsorgen lassen. Jede dieser Auffangschalen ist 30 x 22 x 2,5 cm gross. Diese sind in der Praxis sehr nützlich, ausreichend gross und lassen sich mit Küchenschwamm und Kollegen auch sehr leicht reinigen.
Gekauft habe ich das Schneidebrett im hiesigen Haushaltswarengeschäft vor einigen Monaten – gekostet hat mich der Küchenhelfer damals 29,99 Euro. Wie ich durch eine leider erst nachträglich durchgeführte Internetsuche herausgefunden habe, lässt sich das gute Stück – was für eine Überraschung – online natürlich etwas günstiger beschaffen. Bei rakuten.de ist es beispielsweise momentan für 18,89 Euro inkl. Porto zu bekommen.

Das Schneidebrett im Einsatz und im Lichte der Kritik.

Vorbei die Zeiten, als nach dem Gemüseschneiden erst einmal der Küchentisch von Schneidgutabfällen gereinigt werden musste. Abfall einfach in die Auffangschale, danach freut sich kurz die Biotonne und weiter kann es mit dem grundsätzlich lästig langweiligen Speisezubereiten gehen. In der Praxis eine lohnenswerte Zeitersparnis, welche sich beim Reinigen des Schneidebrettes noch einmal multipliziert. Mit einem feuchten Tuch und/ oder Küchenschwamm lassen sich Schalen und Holzbrett spielend leicht reinigen. Da sich die Melamin Auffangschalen gänzlich vom Brett lösen lassen, lassen sich diese auch ohne Probleme in der Spülmaschine reinigen. Bei Melamin sollte man allerdings bei Temperaturen ab 100 Grad C vorsichtig sein, da sich ab dieser Temperatur gesundheitsgefährliche Mengen von Melamin und Formaldehyd lösen können. Freilich eine eher theoretische Problematik, da die Auffangbecken in der Praxis wohl kaum diesen Temperaturen ausgesetzt sein dürften.
Ich bin jedenfalls von diesem Küchenhelfer sehr angetan und vergebe hier 4 von 5 Punkte. Die eingebauten Auffangbecken stellen eine enorme Arbeitserleichterung dar; die Reinigung erweist sich als unproblematisch. Einzig die etwas raue Oberfläche des Holzbrettes ist etwas gewöhnungsbedürftig, hier lösen sich leicht kleinere Teilchen, welche bei Ungeschick als Splitter im Finger enden können. Und natürlich – der Preis von auch bei günstigem Einkauf 20 Euro ist für ein Schneidebrett nicht ganz günstig. Durch die Zeitersparnis aber doch zu vertreten.... 

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