Sonntag, 10. November 2013

Der Dämonenkiller, Dr. Morton und wie sie in den Ordner kamen.

Die Hüllen und ihr Verwendungszweck.

Ein weiteres Sammelgebiet, welchem ich einiges Interesse entgegenbringe, sind Horror Romanhefte aus den 70er und 80er Jahren. Diese waren zumeist im Format A5,Softcover, 66 Seiten stark und zeichneten sich durch aus heutiger Sicht sehr trashige Titel (beispielsweise Dr.Morton Bd.24 : Einmal Hirn tiefgekühlt)- und Cover Bilder (halbnackte Frauen in den Fängen eines Werwolfes) aus. Von derartiger Literatur nenne ich fast 200 Hefte mein Eigen und wie üblich stellt sich hier die Frage nach einer möglichst platzsparenden Lagerung.
Hier bin ich dazu übergegangen, die A5 Hefte in Prospekt Hüllen eingetütet in Ordnern der Firma Leitz abzuheften. Auf diese Weise ist zum einen ein schnelles Auffinden einer bestimmten Ausgabe gewährleistet und zum anderen kann die Sammlung sauber und diskret im Bücherregal aufbewahrt werden.
Bezüglich des Eintütens der Hefte habe ich die Prospekt Hüllen der Firma Leitz im Format A5 verwendet,welche ich im folgenden kurz vorstellen möchte.

Die Hüllen – Aussehen und Einsatzbericht.

Die A5 Prospekthüllen werden im 100er Pack geliefert und sind wie üblich mit einer durchsichtigen Klarsichtfolie verpackt. Eine einzelne Hülle weist das Format A5 auf, was auf 15 x 22 cm hinausläuft. Die Prospekt Hüllen sind an der Oberseite offen; eine Füllung ist hier leicht und bequem möglich. Wie fast alle Prospekt Hüllen sind sie durchsichtig und an der linken Seite 4 – fach gelocht (Eurolochung – sie dürften mit so gut wie jedem Ordner perfekt zusammenarbeiten).
Das Abheften der eingetüteten Hefte war also in der Praxis kein Problem. Der Lochrand ist des weiteren noch einmal extra verstärkt, so das es auch bei stärkerem Gebrauch zu keinem Ausreißen der Löcher kommt. In der Praxis gibt es hier auch keinen Grund zur Klage.
Obwohl ich die Ordner mit den gesammelten 70er Jahre Horror Werken des öfteren zur Hand nehme und einige Hefte auch gelegentlich aus den Hüllen entführe – keinerlei Ausreißen des Lochrandes oder ähnliches Maleuer !
Die Hüllen selbst machen einen sehr stabilen Eindruck. Laut Herstellerangaben weisen sie eine Folienstärke von 0,13 mm auf. Vom Material bestehen sie aus Polyvinylchlorid .

Die Hüllen – Bezugsmöglichkeiten.

Für den 100er Pack A5 Hüllen der Firma Leitz habe ich im regionalen Bürofachmarkt den stolzen Preis von 23,99 Euro bezahlt. Dies bedeutet immerhin einen Stückpreis von 24 Cent. Eine leider erst nachträglich durchgeführte Preissuche im Netz hat hier zweierlei ergeben.
Zum einen – wen wundert derlei noch – sind die Hüllen hier deutlich günstiger zu bekommen. Am günstigsten momentan (11.11.13) bei bueromarkt-ag.de , wo der 100er Pack mit 11,17 Euro zu Buche schlägt.
Zum anderen, das vergleichbare Konkurrenzprodukte sehr viel günstiger zu bekommen sind. Ein vergleichbarer 100er Pack (A5, Lochrandverstärkung) der Firma Herlitz ist nämlich bei amazon.de bereits für 3,51 Euro (11.11.13) zu bekommen. Qualitativ unterscheiden sich diese beiden Hüllen nicht – lediglich um über 300 Prozent bezüglich des Preises !

Die Hüllen – Zusammenfassende Kritik.

Die Leitz A5 Hülle bekommt was sie verdient hat. Und das sind in diesem Fall 3 von 5 Punkte !
Qualitativ gibt es zweifelsohne nichts auszusetzen. Sie ist stabil, Lochrand verstärkt und mit 0,13 mm ausreichend dick. Dies sind aber andere Hüllen auch und kosten gerade einmal 1/ 3 !! Die Leitz A5 Hüllen sind wieder einmal ein schönes Beispiel dafür, das in vielen Fällen der Markenname und nicht das Produkt bezahlt wird ! 

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Der Dosenlocher von Fackelmann lässt die Milch an den Kaffee ran.

Der Dosenlocher und sein Aufgabenfeld.

Wie bereits diverse Male beschrieben, bin ich der Kaffeetrinkerei wahrlich nicht abgeneigt. Kein Tag vergeht, ohne das grössere Mengen handgebrühtes schwarzes Gift im richtigen Verhältnis mit Kuheutersaft (Milch) und Zucker angereichert den Weg in meinen Magen suchen. Bezüglich der Milch verwende ich hier seit Jahren Kondensmilch. Diese wird in Dosen ausgeliefert, welche mit einem gewissen Öffnungsproblem behaftet sind. Hier könnte man natürlich an den Einsatz eines spitzen Gegenstandes in Richtung Schere oder Schraubenzieher denken – doch keine Bange : die Haushaltswarenindustrie hat dieses Problem bereits vor vielen Jahrzehnten mit der Erfindung von speziellen Dosenlochern gelöst.

Was ist ein Dosenlocher ?

Dosenlocher sind Küchengeräte zum Öffnen von Kondensmilchdosen und bestehen aus einem unterschiedlich grossen und mehr oder weniger ergonomisch geformten Handgriff, welcher an seinem Ende einen im Idealfall spitzen Metalldorn aufweist. Mittels diesem wird dann ein Loch in die Dose gestoßen und der Kuheutersaft kann in das schwarze Gift fließen.

Selbstmurmelnd, das ich als Kaffee Junkie ein derartiges Gerät besitze. Und zwar den Dosenlocher von Fackelmann, welcher im folgenden kurz vorgestellt werden soll.

Der Fackelmann Dosenlocher – Bezugsmöglichkeiten.

Gekauft habe ich das gute Stück letztes Jahr auf dem Jahrmarkt als Neuware beim Haushaltsartikelstand und hierfür 1,99 Euro bezahlt. Selbstverständlich kann dieser Haushaltshelfer natürlich auch bei den üblichen Verdächtigen im Internet bestellt werden. Am günstigsten momentan (10.10.13) wohl wieder einmal bei den Oligopol Freunden von amazon.de. Hier kostet der Dosenstecher als Neuware gerade einmal 1 Euro (wobei vor einer voreiligen Bestellung die hinzukommenden 3,80 Euro Porto zu bedenken sind).
Ansonsten sollte das Produkt aber auch in jeder etwas besser sortierten Haushaltswarenabteilung im Kaufhaus vor Ort in einer Preisspanne von 2 bis 4 Euro zu erstehen sein.

Der Fackelmann Dosenlocher – Aussehen und Einsazubericht.

Laut Zollstock ist der Dosenlocher ziemlich genau 11 cm lang. Er besitzt einen relativ ergonomischen und gut in der Hand sitzenden Griff aus Holz. Dieser ist etwa 9 cm lang. Der Dorn ist ausreichend spitz und aus rostfreiem Edelstahl.
Der Dosenlocher macht einen sehr soliden Eindruck und hat seine ihm zugetragene Aufgabe stets zur vollsten Zufriedenheit erledigt. Die Löcher sind sauber und präzise gestochen.Auch nach nunmehr 5 Monaten Dauerbetrieb ist der Dorn hierbei immer noch spitz wie am ersten Tag. Sehr gute Qualität !!
Die Reinigung des Dosenlochers ist gleichfalls sehr unproblematisch und mit etwas Spülmittel und einem feuchten Tuch schnell erledigt. Aufgrund des aus Edelstahl geferigten Dornes braucht man sich hier bezüglich Rost und Konsorten keine Sorgen machen.

Der Fackelmann Dosenlocher – Zusammenfassende Kritik.

Der Dosenlocher von Fackelmann bekommt selbstverständlich 5 von 5 Punkte. Zu einem moderaten Preis wird hier Küchengerät geboten, welche die ihm zugetragene Aufgabe dauerhaft zufriedenstellend ausführt. Der Griff liegt sehr gut in der Hand und der Dorn ist dank Edelstahl lange spitz und leicht zu reinigen. Für jeden Dosenmilchfreund eine klare Kaufempfehlung !

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Chorus 3 oder Unzufriedenheit ist aller Taten Anfang (3)







Jetzt heißt es, kühlen Kopf bewahren! Nicht übermütig werden! Die Häscher lauern überall.
Also beschloss ich, das es am besten sein wird, auf dem kleinen, teilweise durch
den Wald gehenden Feldweg zu bleiben. Auf der Straße hätte der gute, alte
Benjamin zu viel Aufsehen erweckt. Inzwischen war es zapfenduster. Eine klare
Nacht; der Himmel war voller Sterne. Der arme alte Bauer! Aber das war jetzt
nicht mehr zu ändern. Mein Entschluss stand fest; zum Umkehren war es zu spät.

Vorsichtig, vorsichtig Benjamin...da vorne....da ist doch wer. Ein Mensch! Ja,
tatsächlich...Vielleicht hundert Meter entfernt! Er hat einen Schlapphut auf...
Kühlen Kopf bewahren, Benjamin; kühlen Kopf! Wenn er mich erkennt, bin ich
geliefert! Ach, lirum, larum, Löffelstil. Papperlapapp !
Ich bin schneller als er. Ein Esel in den besten Jahren! Jawohl... Außerdem, endlich,
endlich....das erste wirkliche Abenteuer steht vor der Tür. Mein Herz klopft,
als wenn es außer Rand und Band wäre.
Ich beschließe, mich an den Wandersmann heimlich, still und leise anzuschleichen. Tip, tap....ganz vooorsichtig. Ja genau. Und dann begrüße ich ihn mit einem lauten und kräftigen
"Iaaaaaaaaaaaaaa" (Übersetzt in die Menschensprache bedeutet das
soviel wie "Gestatten....mein Name ist Benjamin, der Abenteurer. Wie ist
ihr werter Name, Fremder?"). Das wird ein Spaß.
Der Wandersman hat einen riesigen Rucksack auf den Rücken gespannt. In seiner rechten Hand
trägt er einen Stock. Auf diesem stützt er sich auf. Er pfeift ein Liedchen vor sich hin. Sein Mantel ist etwas schmutzig. Meine Anschleich Taktik scheint aufzugehen. Inzwischen habe ich mich auf etwa fünf Meter herangepirscht. Noch etwas näher, dann kann das Abenteuer beginnen. Ich freue mich wie ein kleines Fohlen. Lustig, lustig, trallala, gleich ist Benjamin, der Esel da. Kräftig
Luft geholt, und los geht es........

"Iaaaaaaaaaaaa"

Das saß. Der Wandersman ließ vor Schreck seinen Stock fallen. Er strauchelte etwas und
landete im Gras. Sein Gesicht war weiß wie Stutenmilch.

"Ein Esel, ein leibhaftiger Esel...Wach ich, oder träum ich?"

Der arme Kerl. Das er sich aber auch gleich derart erschrecken musste? Ich war wieder einmal
eindeutig über das Ziel hinausgeschossen. Der Wandersmann starrte mich weiterhin
ungläubig an. Er musste wohl glauben, einer Sinnestäuschung aufgesessen zu sein.
Ich überlegte, was ich tun sollte. Einfach davonlaufen? Nein, das ging
nicht....Benjamin ist ein Abenteurer und kein Schurke. Der Wandersman schien ähnlich alt als mein letzter Herr zu sein. Sein dichter Bart war bereits grau. Er öffnete seinen Rucksack, kramte eine große Korbflasche hervor und nahm einen tüchtigen Schluck.

"Ahh....das tut gut. Der Schrecken sitzt mir noch in alle Gliedern. Grauer Kamerad, da hast du dem alten Hardy aber einen tüchtigen Schrecken eingejagt. Schleicht sich mir nichts dir nichts von hinten an einen arglosen Weltenbummler heran...."

Hardy hatte inzwischen die Position eines Schneiders eingenommen. Den ersten Schrecken schien
er überwunden zu haben. Seine Gesichtsfarbe hatte sich bereits wieder dem Inhalt seiner Korbflasche angenähert. Na also....war doch gar nicht so schlimm.....Ich hatte aber trozdem noch ein einigermaßen schlechtes Gewissen...

"Komm, Grauer....Nur nicht so schüchtern, setzt dich ruhig ein wenig zu mir hin. Oder
willst du gleich wieder davonlaufen? "

Der Wandersmann stopfte sich eine Pfeife, welche er in seiner Jackentasche verstaut
hatte, und begann in aller Seelenruhe zu paffen. Kleine Rauchkringel stiegen
ihm aus der Nase. Das sah lustig aus...Fast wie diese Dampflockomotiven, von
denen mir Ernesto immer erzählt hat. Er schaute zu mir hoch.

"Brauchst wirklich keine Angst zu haben; Schlappohr. Ich kann es mir zwar gut vorstellen,
das du irgendwo abgehauen bist. Aber das ist deine Sache. Der alte Hardy
verpfeift niemanden. Altes Abenteuerrerenwort. Also, was ist? Nur nicht so
schüchtern...."

Ich schien wirklich großes Glück zu haben. Kaum aus meinem Gatter ausgebüchst, schon
treffe ich auf einen richtigen Abenteurer. Mein Herz jauchzte vor Freude. Ich
machte es mir direkt neben dem Wandersmann gemütlich. Der Himmel war voller
Sterne.

"Na, hab ich es doch gewusst, Schlappohr....Der alte Hardy kennt seine Pappenheimer. Du
bist also doch kein Hasenfuß..."


Na, und jetzt ? Ich entschloss mich für ein zweites, herzhaftes "Iaaaaaaaaaaaaa".
Gut, gut, dass mich der alte Wandersmann natürlich nicht versteht, war mir schon
klar. Schließlich ist er kein Esel. Aber irgend ein Zeichen mußte ich einfach
von mir geben. Nur um nachzusehen, ob meine Stimmbänder noch funktionieren. Man
kann ja nie wissen...Ich war gespannt, wie mein Abenteuererleben weitergehen
wird. Nun, die Antwort ließ nicht lange auf sich warten. Und der alte Hardy
sprach folgendes:
"Weist du was, Schlappohr....Willst du mich nicht ein wenig auf meiner Wanderschaft
begleiten? Du könntest mir helfen, meinen schweren Rucksack zu tragen. Sie
selbst, ich bin ein alter Mann. Im Gegenzug würde ich dich in die Kunst des
Abenteuerns einweisen....Nun, wie sieht es aus. Gib mir ein Zeichen, Grautier..."

Man, eine Ausbildung als Abenteurer...Das wäre toll. Hardy schien wirklich nett zu sein.
Na, da musste ich nicht lange überlegen. Wirklich nicht. Abenteurer...das habe
ich mir doch schon lange gewünscht....Ich wackelte also heftig mit meinen
Ohren. Hoffentlich versteht das der alte Wandersmann...

"Hab ich doch gewusst. Du bist wirklich von schnellem Entschluss. Aber das zeichnet einen
Abenteurer schließlich aus. Ausgezeichnet, wirklich ausgezeichnet. Das erste
Ziel unseres gemeinsamen Weges wird Katzenbrühl sein. Das ist ein kleines
Städtchen, welches gar nicht weit entfernt von hier liegt. Vielleicht ein Stündchen, vielleicht auch zwei....auf gar keinen Fall sind es aber drei".


Herrlich...eine richtige Stadt. Das versprach, aufregend zu werden. Ich war bereits voller
freudiger Erwartung. Hardy kramte in seinem Rucksack und sprach folgendes :
"Aber bevor wir losmaschieren, habe ich dir noch eine kleine Stärkung. Sollst sehen,
das ich es gut mit dir meine..."
Eine Mohrrübe...eine Mohrrübe; ganz für mich allein. Ich könnte jauchzen vor Freude.
Damit war heute wirklich nicht mehr zu rechnen. Bereits der Anblick des Gemüses
ließ mir das Wasser in meinem Eselsmaul zusammenlaufen. Was für eine Leckerei;
welch glücklicher Tag heute nur ist. Wenig später ging es dann auch los...

Der Rucksack war leichter, als ich gedacht hatte. Hardy lief neben mir und schmauchte an
seiner Pfeife, welche er mit einem Enten verzierten Feuerzeug entzündete. Oder
waren es gar Ganter, welche darauf abgebildet sind? Nicht so wichtig, nicht so
schlimm – halt den Kopf gerade und sing. Wenn der alte Bauer morgen an mein
Gatter kommen wird, bin ich schon längst in Katzenbrühl... Tja, er wird sich
sicherlich Sorgen um denn guten, alten Benjamin machen....Der arme Mann....Und
seine dicke Frau erst... Ach, nicht schon wieder....Ich beschloß, nicht mehr an
die Vergangenheit zu denken. Nur noch die Gegenwart und Zukunft....Hier warten
die Abenteuer. Ja, genau...

Der alte Mann pfiff ein Liedchen vor sich hin. Das klang lustig und beschwingt. Seine Pfeife
war inzwischen wieder in dem Rucksack gelandet. Katzenbrühl, hab acht....Benjamin der Abenteuerer steht vor den Pforten! Heisa, Hussa...!

Und so wanderten wir durch Wald und Flur. Müdigkeit war ein Fremdwort. Hardy hielt
plötzlich apprupt an.

"Halt an, Schlappohr....schau, da liegt etwas..."

Er bückte sich....und tatsächlich! Ein Eichhörnchen. Es schien irgend etwas zu haben.  Jedenfalls kam es mir reichlich seltsam vor, das der Nussfreund mir nichts dir nichts auf dem Boden
herumliegt.  Na, Esel wird sehen....

"Der arme Kerl muss wohl von dem Baum da drüben heruntergefallen zu sein. Jedenfalls scheint er am rechten Bein verletzt zu sein. Wir können ihn doch nicht einfach seinem Schicksal überlassen. Oder was meinst du, Grauer?"

Tja, wo er recht hat, hat er recht. Nein, das wäre wirklich eine Himmel schreiende Ungerechtigkeit gewesen. Der arme Nager...Ich nickte heftig mit meinem graumelierten Haupte. Hardy schien sich zu einem Entschluss durchgerungen zu haben.

"Tja, dann müssen wir ihn eben mitnehmen. Ja, eine andere Lösung fällt mir nicht ein..."

Gesagt, getan...Das Eichhörnchen nahm also in der linken Seitentasche des Rucksackes Platz. Nur sein Kopf schaute heraus...Ich spürte, das unser Gast etwas Angst hatte. Er zitterte mit jeder Faser seines kleinen Körpers. Dummer, armer Kerl.
Benjamin, der Esel tut keiner Fliege etwas zu leide. Abenteurer sind doch keine Unholde...Allerdings nicht! Ach...das Eichhörnchen wird sich an seine
Situation schon noch gewöhnen; früher oder später...

Und so waren wir also fortan zu dritt. Wenn ich mir vorstelle, das ich heute morgen noch
friedlich in meinem Gatter gestanden bin...Und jetzt! Ein aufregendes und gefahren volles Eselsleben...Was aus dem kleinen Nager wohl werden wird?
Hoffentlich erholt er sich bald wieder. Na ja, die Verletzung wird schon nicht so schlimm sein. Alles wird wieder gut... Das Eichhörnchen schien eingeschlafen zu sein. Jedenfalls schlotterte es nicht mehr. Die Sternlein leuchteten uns dreien den Weg nach Katzenbrühl. Wie weit es wohl noch sein wird? Mir war ganz unruhig in meinem Fell. Was für ein aufregender Tag !
Heida daus, Benjamin der Abenteurer ist außer Haus. Hardy gab mit Hilfe seiner Pfeife immer noch
Rauchzeichen von sich.  Er lief ein wenig vor mir. Sein Mund summte ein mir unbekanntes Liedchen. Der alte Bauer wird mein Verschwinden sicher noch nicht bemerkt haben. Es ist schließlich erst Nacht. Wahrscheinlich schläft er schon. Hach, Benjamin schläft noch lange
nicht! Ein Abenteuererleben kennt keinen Schlaf. Für unsereins heißt es allzeit
auf der Hut zu sein. Heisa ! Jawohl ! Genau so ist es. Hardy erweckte mich schließlich aus den Aufregung verheißenden Tagträumen.

"Tja, Schlappohr, schon bald sind wir in Katzenbrühl. Dort werden wir uns eine Pause gönnen. Das letzte Stück des Weges liegt vor uns". 



Meine Aufregung wuchs noch einmal an. Eine richtige Stadt! Schon bald. Das habe ich mir doch immer schon gewünscht. Und tatsächlich, mein neuer Freund schien sich nicht getäuscht zu haben. Die Lichter des Städtchens lagen direkt vor uns. Ein paar Minütchen des Wanderns noch. Katzenbrühl hab acht! Du schlummernd Ansiedlung; eingebettet in beschaulich Tal. Benjamin samt Anhang naht. Bereit für 1001 Abenteuer ! Vorbei sind deine ruhigen Tage.

Ich könnte singen und springen vor Freude. Iaaa, was für ein Tag. Der kleine Nager schläft
immer noch. Nichts von alledem bekommt er mit. Unschuldiger, kleiner Wegbegleiter. Doch hab keine Angst; Benjamin der Eroberer ist von der Partie. Alles Unglück von dir wendend. Der Advokat der Schwachen und enterbten. Ach, wenn Barnabas mich nur so sehen könnte. Ich auf dem Weg in eine Atem raubende Zukunft. Treuer, alter Freund, warum nur kannst du nicht hier sein. Doppelt so wohl wäre es mir um das selige Eselsherz! 

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Freitag, 8. November 2013

Die Ersatz Maus von Manhattan oder flach,günstig,gut.

Die Manhattan Maus – Kaufgrund.

Die Unwegsamkeiten des Alltags ereilen einen meistens dann, wenn man am wenigsten damit rechnet. So bei mir letzten Samstag, als meine zwei Jahre alte USB Maus urplötzlich während dem Verfassen eines Textes ihren Geist aufgab. Da Putzen, Neuinstallation und ähnliche Spielereien keinerlei Reaktion mehr hervorriefen, war mir zweierlei klar. Das alte Gerät ist ein Fall für den Mäuse Friedhof und es muss stante pede Ersatz her.
Kurzentschlossen begab ich mich daher zu einem regionalen Elektrofachmarkt und erstand -zu diesem Zeitpunkt als kurzfristige Ersatzmaus gedacht – das erstbeste Eingabegerät in der Preisklasse unter 10 Euro.
Mein Lotteriekauf fiel auf die verkabelte optische Maus der Firma Manhattan mit der Namensbezeichnung Silhouette. Nach fast einer Woche Dauerbetrieb möchte ich diese im folgenden kurz vorstellen.

Die Manhattan Maus – Bezugsmöglichkeiten.

Bezahlt habe ich für das Eingabegerät im regionalen Elektromarkt 8,99 Euro. Im Netz ist sie natürlich wieder günstiger zu bekommen. Am günstigsten derzeit (9.11.13) bei den Oligopol Freunden von amazon.de. Hier ist sie momentan (10.11.13) als Neuware für gerade einmal 3,07 Euro zu bekommen. Ähnlich günstig kann der USB Nager bei atelco.de bestellt werden. Nämlich für 3,90 Euro.

Die Manhattan Maus – Inbetriebnahme.

Die Maus entspricht dem Plug and Play Standard. Bei dem von mir verwendeten Windows 7 stellte die Inbetriebnahme absolut kein Problem dar. Das Kabel in einen freien USB Platz gesteckt, PC hochfahren, kurz warten, bis das Gerät erkannt wird und schon kann der Eingabespaß losgehen !
Zu Testzwecken habe ich das Eingabegerät bei einem Windows XP benutzenden Kollegen ebenfalls kurz an den Rechner angesteckt. Auch hier eine absolut problemlose Inbetriebnahme !
Laut Herstellerangaben lässt sich die Maus ebenfalls problemlos an Aplle Rechnern verwenden. Dies konnte ich allerdings aufgrund Nichtbesitz eines solchen nicht weiter testen.

Die Manhattan Maus – Aussehen.

Farblich ist die Maus in schwarz gehalten. Zweierlei fällt sofort an ihr auf. Zum einen ihr wirklich sehr geringes Gewicht. Sie wiegt gerade einmal etwas weniger als 60 g.
Zum anderen ihre sehr schlanke und flache Form. In der Höhe misst sie gerade einmal 2,5 cm. Für Benutzer, welche hohe und ergonomisch geformte Mäuse gewohnt sind, sicherlich zu Beginn etwas ungewohnt. Ihre sonstigen Abmessungen sind gleichfalls für eher kleinere Hände – welche ich in diesem Fall zum Glück habe – gemacht. Die Maus ist 5 cm breit und 10,5 cm lang.

Das USB Kabel ist direkt in die Maus integriert und 1,2 m lang. Deutlich kürzer, als bei vielen anderen Kabel – Mäusen. Man sollte sich vor einem eventuell stattfindenden Kauf auf jeden Fall vergewissern,ob einem diese Länge ausreicht. In meinem Fall erforderte der Einsatz des Nagers ein Verrücken des Pcs um einige Zentimeter !

Die Manhattan Maus – Einsatzbericht.

Die Maus arbeitet mit einer zufriedenstellend großen Bewegungsauflösung von 1000 dpi, was in der Praxis ein flüssiges und präzises Arbeiten bedeutet. Auch ansonsten bin ich mit dem Nager im täglichen Einsatz durchaus zufrieden. Alle drei Tasten sowie das Scrollrad verrichten ohne weiteres murren tadellos ihren Dienst. Gut, irgendein Haar findet man natürlich immer in der Suppe : es gibt zugegeben leisere USB Nager. Das klicken der Tasten ist deutlich zu hören. Auch macht sie nicht gerade den robustesten Eindruck – für Dauerhardcore Spielefreaks ist das Manhattan Produkt sicherlich nicht unbedingt die erste Wahl. Für Textverarbeitung und ab und zu ein kleines Flash Spiel ist sie aber auf jeden Fall ausreichend.

Die Manhattan Maus – Zusammenfassende Kritik.

Der USB Nager bekommt 4 von 5 Punkte. Die Maus ist günstig in der Anschaffung, platzsparend konzipiert, problemlos in Betrieb zu nehmen und verrichtet jegliche Alltagsanwendung ohne zu murren. Zumindest als Zweitmaus daher auf jeden Fall eine gute Wahl !
Lediglich zwei Personengruppen sollten von einem Kauf Abstand nehmen. Zum einen solche, welchen 1,2 Meter Kabellänge nicht ausreichen. Und zum anderen Menschen mit großen Händen. 

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Donnerstag, 7. November 2013

Gruppenbild ohne Wildschwein oder Obelix hängt an der Wand.

Asterix und sein Dorf – Folge eines Einkaufbummels.

Herbstzeit ist Puzzle Zeit und erst jüngst ist der neueste Asterix Band erschienen. Diese auf den ersten Blick unzusammenhängenden Feststellungen verleiteten mich beim letzten Einkaufsbummel logisch nichtlogisch zum Kauf eines Puzzles mit Asterix und Obelix Motiv. Meine Wahl viel hierbei auf das Puzzle 14197 der Firma Ravensburger mit der Bezeichnung Asterix und sein Dorf.
Dieses soll im folgenden mit der Prämisse, das ich mich selbst als bestenfalls durchschnittlich begabten Puzzle Leger bezeichnen würde, kurz vorgestellt werden.

Asterix und sein Dorf – Bezugsmöglichkeiten.

Gekauft habe ich das Ravensburger Produkt in einem lokalen Spielwarengeschäft, wo es mich 10,99 Euro gekostet hat. Selbstredend, das der Sparfroh im Internet wieder etwas günstiger zum Zuge kommt. Momentan (7.11.13) am günstigsten bei den Oligopolisten Freunden von amazon.de. Hier kostet das Puzzle als Neuware gerade einmal 7,25 Euro.

Asterix und Obelix – Wer ist das ?

Asterix und Obelix muss ich wohl den allermeisten nicht weiter vorstellen. Die französische Comicserie wurde 1959 von dem Autoren Goscinny und dem Zeichner Uderzo geschaffen und hat es mittlerweile auf 35 Comic- Alben geschafft. Sie wurde vielfach verfilmt und hat auch sonst auf vielfache Art und Weise den Einzug in die Populärkultur geschafft. Es existieren Ansichtskarten, Computerspiele , Hörspiele, Puzzles der beiden Helden. Diese Aufzählung ließe sich fast beliebig fortsetzen – fast keine Artikelgruppe oder Land dieser Erde, welches noch nicht mit Asterix und Obelix in Berührung gekommen wäre. Selbst in den ansonsten eher vergnügungsfernen Schulunterricht haben die Abenteuer der beiden schon lange Einzug gehalten – kein Lateinlehrer dieser Republik vorstellbar, welcher nicht früher oder später einen Asterix Band auf Latein zur Auflockerung seines Unterrichts auspackt.
Die Abenteuer der beiden spielen im Jahr 50 vor Christus in Gallien , was im heutigen Frankreich liegt. Asterix und Obelix leben hier in einem kleinen Dorf, welches von der römischen Armee schon lange vergeblich belagert wird. Wie gut nämlich, das die Dorfbewohner ihren Druiden Miraculix haben. Dieser braut ihnen regelmäßig einen Zaubertrank, welcher es in sich hat. Er macht aus einer Maus buchstäblich einen Elefanten und verleiht übermenschliche Kräfte. Jeder Angriffsversuch der Römer endet daher stets in einer gewaschenen körperlichen Abreibung für die Getreuen Cäsars und die Dorfbewohner können sich wieder ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Verzehr von Wildschweinen, hingeben.
Asterix und Obelix sind sehr idealtypisch charakterisiert. Asterix ist klein, gewitzt, klug und mitunter etwas hyperaktiv – sein Kumpel Obelix von enormer Körperfülle, gutmütig, mitunter etwas einfältig aber körperlich sehr durchsetzungskräftig.

Asterix und sein Dorf – Umverpackung.

Das Asterix Puzzle mit der Bestellnummer 14197 wird in einem für die Firma typischen Pappkarton geliefert. Auf der Vorderseite von diesem ist das fertig montierte Motiv abgedruckt; in der rechten oberen Ecke prangert in weißer Schrift die Zahl 500. Dies entspricht der Zahl der enthaltenen Einzelteile und deutet auf ein eher leichtes bis mittelschweres Puzzle hin. Also eigentlich genau mein Leistungs Niveau.
Der Karton, welcher samt Inhalt etwas mehr als 500 g. wiegt, ist sehr solide verarbeitet und lässt sich unproblematisch öffnen.

Asterix und sein Dorf – Montage.

Die einzelnen Teile bestehen aus sehr stabilem Karton und lassen sich ohne große Kraftanstrengung einfach zusammenstecken. Sofern man natürlich endlich einmal zwei zusammenpassende Teile herausgefunden hat ! Ich muss zugeben, das mich das Puzzle doch einige Zeit beschäftigt hat. Zu welchem Dorfbewohner gehört der Oberlippenbart nun genau ? Wo zum Teufel ist den nun die Nase von Obelix ?
Aber fast jedes Problem ist irgendwann einmal gelöst und so lag das Asterix Puzzle nach unzähligen Tassen schwarzen Giftes und einer Nacht unvollendeten Schlafes zusammengesetzt auf dem Wohnzimmertisch.

Asterix und sein Dorf – Motiv.

Das fertig zusammengesetzte Motiv hat eine Größe von 49 x 36 cm und zeigt Asterix und Obelix im Kreise der restlichen Dorfbewohner. Alle haben sichtlich gute Laune ; wahrscheinlich wurden kurz zuvor die Römer unter Zaubertrank Einfluß wieder einmal erfolgreich verprügelt. Im Hintergrund ist das Dorf zu sehen; ansonsten geizt das Motiv nicht mit Details. Man beachte hier beispielsweise die beiden ebenfalls frohgelaunten Hasen in der linken unteren Ecke, welche die Dorfbewohner beobachten. Ein insgesamt sehr stimmiges Motiv, auf welchem eigentlich nur eines fehlt : Wildschweine. Diese spielen nämlich in den Abenteuern der beiden eine derart zentrale Rolle, das eine Abbildung der Leibspeise von Obelix eigentlich Pflicht gewesen wäre.
Ansonsten aber ein sehr gut dargestelltes Motiv, bei welchem auch die handwerkliche Komponente zu überzeugen weiß. Der Druck ist nämlich sehr hochwertig und die einzelnen Farben kommen sehr satt herüber. Genau so sollte ein Puzzle mit Comic Motiv rüberkommen ! Perfekt !

Asterix und sein Dorf – Zusammenfassende Kritik.

Keine Frage – Asterix und sein Dorf bekommt 5 von 5 Punkte. Es wird hier zu einem annehmbaren Preis ein sehr stimmiges und hochwertig bedrucktes Motiv geboten, welches eine Fülle an Details bietet. Einzig schade, das kein Wildschwein abgebildet ist ! Die einzelnen Teile sind hierbei sehr stabil gefertigt und lassen sich ohne Mühe zusammenstecken. Gewohnte Ravensburger Qualität.
Für einen Puzzle Profi sind 500 Teile natürlich eindeutig zu wenig und das Motiv wahrscheinlich auch insgesamt zu einfach. Zu dieser Gruppe gehöre ich aber eindeutig nicht und spreche eine klare Kaufempfehlung aus. 

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Mittwoch, 6. November 2013

Visitenkarten Inflation auf dem Flohmarkt oder Durable hält Ordnung.

Die Box und ihr Arbeitsumfeld.

Wie bereits des öfteren beschrieben, bin ich bekennender Sammler. Meine Wochenenden sind daher meistens mit dem aktiven und passiven Besuch von Floh- und Fachmärkten relativ ausgefüllt. Die allgemein um sich greifende Visitenkarten Inflation greift seit Jahren auch auf derartigen Veranstaltungen um sich. Fast jeder trägt hier eine oder mehrere dieser Karten mit sich spazieren, auf welchen er sein Sammelgebiet samt Kontaktdaten dem geneigten Gegenüber preisgibt. Bereitwillig werden diese dann in der Hoffnung verteilt, das sie zu einem lohnenswerten Ein- oder Verkauf führen.
Bislang habe ich derartige „Marktmitbringsel“ im Seitenfach meines Geldbeutels verstaut. Nachdem dieser im Laufe der Zeit immer voller geworden ist und kaum mehr Platz für seinen ureigens bestimmten Aufbewahrungszweck bot, entschloss ich mich zum Kauf einer Visitenkarten Box.
Meine Wahl viel hierbei auf die Business Card Box Siber, welche nachfolgend kurz vorgestellt werden soll.

Die Box und ihr Aussehen.

Laut Zollstock ist die Box 9 cm lang und 5,5 cm breit. Sie ist ein Leichgewicht und bringt nur leicht mehr als 30 g. auf die Waage. Die Box ist aus Aluminium gefertigt. Farblich ist sie in einem matten Silberton gehalten. Positiv, den Fingerabdrücke oder ähnliches habe ich nach nunmehr 2 Monaten Benutzung keine feststellen können.
Die Durable Box bietet Platz für 20 Visitenkarten in der gebräuchlichen 8,5 cm x 5,5 cm Größe. Dies reicht mir in etwa aus, um meine wichtigsten Sammler Kontakte zu verwalten.

Die Box und ihre Verwendung.

Öffnen und schließen lässt sich die Box mittels einer an der Seite angebrachten Lasche. Hierdurch lässt sich der Deckel öffnen und die Karten lassen sich mittels eines auf der Rückseite angebrachten kreisförmigen Loches (Durchmesser ca. 1 cm) leicht nach oben schieben.
Aufgrund ihres sehr leichten Gewichtes lässt sich die Box problemlos in Hosen- oder Jackentasche mitführen. Hier ist allerdings Vorsicht angebracht, da die Kanten des Durable Ordnungshüters doch recht scharfkantig sind. Die Hosentasche meiner Buntfaltenhose kann hiervon ein Lied singen !
Die Box ist nicht wirklich hochwertig verarbeitet. Der dünne Halterungsstab, welcher durch das Scharnier führt, ist jedenfalls des öfteren aus der Halterung geglitten.
Auch scheint das verwendete Aluminium etwas abzufärben. Die zuunterst aufbewahrte Karte zeigt bei mir nach zugegeben fast 2 Monaten merklich graue Stellen.

Die Box und ihr Bezug.

Gekauft habe ich die Box im regionalen Schreibwarenhandel und 6,99 Euro bezahlt, Im Internet ist natürlich auch dieser Artikel wieder etwas günstiger zu bekommen. Bei amazon.de kostet sie momentan (6.11.13) beispielsweise als Neuware 2,88 Euro.

Die Box – Zusammenfassende Kritik.

Die Box bekommt 4 von 5 Punkte. Gerade bei einem Kauf im Netz ist sie sehr günstig im Preis. Auch bezüglich der Dimensionen Gewicht und Größe gibt es wenig zu granteln. Ein Volumen von 20 Karten halte ich für ausreichend und die paar Gramm Eigengewicht fallen nun wirklich nicht in das Gewicht. Das auf der Rückseite angebrachte Loch zum herausschieben ist gleichfalls sehr praktisch zu nennen.
Bei dem geringen Preis darf man selbstredend keine Wunderdinge in der Verarbeitung erwarten. Das herausrutschen des Halterungsstabes ist ärgerlich und bei den doch recht scharfen Kanten ist Vorsicht angebracht. Auch das zu beobachtende Abfärben ist sicher nicht optimal. Für meine Zwecke ist die Box allerdings völlig ausreichend – daher Kaufempfehlung. 

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Dienstag, 5. November 2013

Raucherwochen Teil 01 : Zigarettenpapier mit Bildungsauftrag.

Muskote Zigarettenpapier als Mittel der Suchtbefriedigung.

Auch wenn es in heutigen Zeiten nicht mehr zum politisch korrekten Ton gehören mag, bekenne ich mich als Tabakfreund. Rauchen bedeutet mir gerade in Kombination mit schwarzem Gift (Kaffee) Genuss. Am liebsten greife ich beim Tabak inhalieren zu Zigarillos oder Drehtabak. Zum Zigaretten selbst drehen braucht es im wesentlichen zwei Dinge. Zum einen natürlich einen Tabak nach geschmacklichem Gusto. Zum anderen natürlich Zigarettenpapier. Hier greife ich gerne zu dem der Firma Muskote, welches im folgenden etwas näher vorgestellt werden soll.

Muskote Zigarettenpapier – Bezugsmöglichkeiten.

Muskote Zigarettenpapier gibt es als 60er und 100er Packung zu kaufen. Die 60er Packung , auf welche ich zumeist zurückgreife, sollte in jedem gut sortieren Tabakladen oder Kiosk zu erstehen sein. Kostenpunkt für eine Packung sind hierbei zwischen 0,50 und 0,60 Euro. Richtig gerechnet – die „Papier“ Kosten pro Zigarette liegen hier bei etwa 1 Cent.

Muskote Zigarettenpapier – Die Verpackung.

Wie bei Zigarettenpapier üblich, sind die Papers in einer etwa 7 cm langen und 2,5 cm breiten Pappschachtel enthalten. Farblich ist diese Olivgrün und -welche Konstante in sich gar stürmisch ändernden Zeiten- in ihrem Aussehen seit den 70er Jahren nicht mehr geändert worden. Zu sehen ist die blau gedruckte Silhouette eines Rauchers mit Baskenmütze, welcher fatal an einen französischen Existenzialisten aus den 50er Jahren erinnert. Von der Verpackung ihrer Produkte hat Muskote wohltuend den Frohlockungen der Hure Zeitgeist widerstanden. Wiedererkennung durch Kontinuität !
Öffnet man die Pappschachtel, wird es dann erst einmal etwas philosophisch. Auf jeder Verpackungsinnenseite ist nämlich ein kleiner Aphorismus abgedruckt. Bei der Packung, welche ich gerade im Einsatz habe, beispielsweise :
„Wir alle, solange wir leben, sind Künstler“ (Proudhorn)

Muskote Zigarettenpapier – Das Zigarettenpapier im Einsatz.

Die Muskote Blättchen bestehen aus einem im Vergleich zu billigem Zigarettenpapier ala 4 Packungen für 0,35 Euro sehr dünnen Papier, welches aus einer Mischung aus Holz,Flachs und Hanf gewonnen wird.
Sie sind absolut Geschmacks neutral - der Geschmack des verwendeten Tabaks steht hier beim Rauchen eindeutig im Vordergrund.
Das Abbrennverhalten der Muskote Blättchen ist als sehr gut zu bezeichnen. Jede gedrehte Zigarette brennt schön gleichmäßig ab.
Bezüglich der Abbrenngeschwindigkeit würde ich das Muskote Produkt als Medium bezeichnen. Einige extrem dicke Blättchen brennen sicherlich etwas langsamer ab. Diese weisen aber oftmals einen unangenehmen Eigengeschmack auf.
Die Klebeeigenschaften des Muskote Zigarettenpapiers ist ebenfalls sehr gut. Bislang hielt noch jede unterhalb 1,5 Promille gedrehte Zigarette ordentlich und bis zum finalen Ausdrücken zusammen.

Muskote Zigarettenpapier – Das Zigarettenpapier im Glimmfeuer der Kritik.

Keine Frage – das Zigaettenpapier von Muskote bekommt 5 von 5 Punkte. Klebe- und Abbrennverhalten sind sehr gut, die Teile sind wohltuend neutral im Geschmack und die Idee mit den auf der Innenseite aufgedruckten Aphorismen ist gerade im geselligen Rahmen einfach top. Trotz des im Vergleich zu No – Name Produkten aus dem Supermarkt etwas höheren Preises für jeden stilvollen Selbstdreher nur zu empfehlen !!

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